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Aktueller Heizölpreise-Trend: Heizölpreise in Richtung Wochenende steigend (24.01.2020)

Brentölpreis stoppt heute Preisverfall der letzten Tage und steigt um 0,2 % - Euro weiter schwach und bleibt klar unter der Marke von 1,11 - Heizölpreise leicht steigend

Heizölpreise: Der bundesdurchschnittliche Heizölpreis für Heizöl der Sorte Standardqualität bezogen auf eine Abnahmemenge von 3.000 Litern (entspricht einem Energieinhalt von 30.240 kWh) schloss zum Tagesschluss am Donnerstag mit einem erneut starken Minus von 2,0 % bei 64,81 Euro/100 L - damit setzte  der Heizölpreis seinen Preisverfall der letzten Tage fort und liegt jetzt unter der  Preismarke von 65 Euro/100L.

Gegenüber dem Heizölpreisstand vom 1.01.2020 sind die Heizölpreise aktuell um 9,5 % gefallen.

Heizölpreise-Tendenz: Unter Berücksichtigung der Börsenentwicklungen vom Donnerstag und dem aktuellen Stand der Börsen am Freitagvormittag gehen wir heute für die Heizölpreise von folgender Tendenz aus: steigend!

 

Bereich Schlusskurs
22.01.2020
Schlusskurs
23.01.2020
Veränderung
zum Vortag
Tendenz
24.01.2020
Heizölpreis (Euro/100L)
3.000 L Standardqual.
66,11 64,81

- 2,0 %

Rohölsorte Brent
(US-Dollar/Barrel)
63,21 62,04   - 1,9 %
Wechselkurs
(Euro/US-Dollar)
1,1092 1,1055 - 0,3 %

 

Als Hauptursachen für die Entwicklung der Heizölpreise können folgende preisbestimmenden Faktoren von gestern und dem heutigen Morgen herangezogen werden:

1. Ölpreise: Zum Tagesende am Donnerstag schloss der Brentölpreis wiederum mit einem starken Minus von 1,9 % bei 62,04 USD/Barrel - damit konnte der Brentölpreis die Ölpreismarke von 63 USD/Barrel klar nicht halten. Die permanent steigende US-Ölförderung und die Angst vor einer fallenden Ölnachfrage hielten die Ölpreise weiter unter Druck.

Seit Jahresbeginn ist der Ölpreis der Sorte Brent um rund 6,0 % gefallen.

Ölpreis-Tendenz: Zum Start in Richtung Wochenende ist der Ölpreisverfall der letzten Tage vorerst gestoppt, aktuell gibt der Brentölpreis leicht um 0,2 % nach und steht aktuell bei 62,15 USD/Barrel. Überraschend gefallene US-Öllagerbestände stützen die Ölpreise zum Wochenausklang.

2. Eurokurs: Der Kurs des Euro ist am Donnerstag um 0,3 % gefallen und schloss am Tagesende bei 1,1055 - damit blieb der Euro weiter klar unter der Marke von 1,11. Wie die EZB auf ihrer Pressekonferenz am Donnerstag mitteilte, bleibt es vorerst weiter bei der lockeren Geldpolitik - dies belastet den Euro am Nachmittag.

Seit Jahresbeginn hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar um 0,9 % verringert.

Eurokurs-Tendenz: Zum Start ins Wochenende gibt der Euro erneut leicht nach - aktuell steht er bei 1,1050. Heute stehen verschiedene Wirtschaftsdaten aus der Eurozone an, die den Finanzmärkten neue Impulse verleihen könnte.

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